AKTUELLES

Besuch bei der Bundeswehr

Die Krim-Krise, der Afghanistan-Einsatz, die Bundeswehr in Mali - das sind nur einige Aspekte des Themas „Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik“, mit denen sich Schüler im Politikunterricht der 10 RS am Leinetalgymnasium auseinandersetzen. Am Mittwoch vor den Osterferien fuhren die Jugendlichen zur Bundeswehr, um mit Soldaten ins Gespräch zu kommen, sich die Transall anzuschauen sowie die Feuerwehr und die Lehrwerkstätten zu besuchen.
Ansprechpartner ist der regionale Jugendoffizier Hauptmann Dr. Neumann aus Hannover, der sofort einen Besuch beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf organisierte.
Der Besuch auf dem Fliegerhorst war ein abwechslungsreiches, spannendes und nachhaltiges Erlebnis, da sind sich die Schüler/-innen einig. Man habe erfahren, dass der Standort des Geschwaders seinerzeit getarnt in den Wäldern um das Steinhuder Meer angelegt worden war, als der NS-Größenwahn noch von einem Angriff auf England träumte und dass Wunstorf heute zum größten Transportstützpunkt Europas ausgebaut wurde. Sicher  auch in Zukunft mit seiner modernen Ausstattung und Technologie.
Zunächst bekamen wir eine Einführung in die Situation des Standortes sowie den Aufgaben der Bundeswehr. Ein Höhepunkt war anschließend die Besichtigung der Transall auf dem Vorfeld. Vom Cockpit bis in den Transportraum durfte alles besichtigt werden.
Nach der kostenlosen Truppenverpflegung am Mittag wurden die Ausbildungsstätten besucht. Im Hangar neben der Startbahn - die Bundeswehr bildet auch zivil aus zum Elektroniker und Fluggerätmechaniker und bietet die Gelegenheit zum Absolvieren des schulischen Betriebspraktikums - bot sich die Chance, im Cockpit ausgemusterter Kampfjets Platz zu nehmen und die Instrumente der Helikopter und Jets zu bedienen. Der Besuch der Flughafenfeuerwehr mit den Erklärungen der diversen Fahrzeuge schloss sich an. Etwas Besonderes war die Inbetriebnahme des Wasserwerfers.
Einhellige Meinung war am Ende, dass sich die Jugendlichen ein völlig neues Bild von der Bundeswehr machen konnten. Da sei nichts mehr von verstaubtem Drill und Gebrüll, die Bundeswehr sei ein moderner Dienstleister.
10 RS und U.Simon




Die Schul-AG der CDU-Ratsfraktion zu Gast bei den Leinetalschulen 14.03.2016

 




Tag der offenen Tür 2016

Am 27.02.2016 fand in unserer Schule der Tag der offenen Tür statt. Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums der Wiedervereinigung zwischen Ost- und Westdeutschland haben wir uns entschieden dieses historische Ereignis als Thema des diesjährigen Tages der offenen Tür zu wählen.

 

Während der Projekttage, die in den drei Tagen zuvor stattfanden, haben sich die Schülerinnen und Schüler mit diesem Thema befasst und verschiedene Projekte erarbeitet.

Am Tag der offenen Tür haben sich Schüler, Eltern und Lehrer ganz besonders darauf gefreut, den Besuchern unserer Schule diese vielfältigen, abwechslungsreichen aber auch spannenden Projekte zum Thema „25 Jahre Wiedervereinigung“ präsentieren zu dürfen.

Dazu gehörten neben musikalischen Einlagen auf der Bühne auch folgende Projektthemen:

  • Modelle zu Berliner Bauten in Ost und West platziert auf einem überdimensionalem Berliner Stadtplan
  • die szenische Darstellungen von erlebten Fluchtgeschichten
  • die geschichtliche Auseinandersetzung mit der Wiedervereinigung und der Versuch einer Bilanz (Statistiken und Studien)
  • das Gestalten eines eigenen Mauer-Kunstwerks
  • der Bau eines virtuellen Zeittunnels, in dem die Bildung und der Fall der Mauer bis zur heutigen Zeit kritisch hinterfragt und präsentiert wurde
  • die Ausstellung einer „Tapetenmauer“ mit Erklärung an einem eigenen „Checkpoint Charlie“, wobei die Tapetenmauer am Ende der Veranstaltung symbolhaft eingerissen wurde

Wir bedanken uns bei allen, die an der Entwicklung und Gestaltung an diesem Tag der offenen Tür beteiligt waren und auch bei denen, die uns durch Ihre Anwesenheit unterstützten. Auf ein neues im nächsten Jahr…

    




Englischprojekt

Vom 23.02.16 bis zum 27.02.16 fand erstmalig im Rahmen der Projekttage an unserer Schule eine Spracherlebniswoche mit zwei Muttersprachlern statt, an der 33 Schüler aus den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 teilnahmen. Bert, ein American Footballer, und Natasha aus England übernahmen für 5 Tage die Rolle der Englischlehrer und ließen unsere Schüler in ein englisches Sprachbad eintauchen. Durch verschiedenste Aktivitäten, wie z.B. durch Rollenspiele, beim Sport, beim Kochen oder bei einer durch die Schüler geführte Tour durch die Innenstadt von Hannover waren die Schüler gezwungen, ihre englischen Fähig- und Fertigkeiten praktisch anzuwenden. Das ist den Schülern sicherlich in sehr unter-schiedlicher Weise gelungen, aber das Gefühl, von einem Muttersprachler verstanden zu werden, gab vielen von ihnen mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein und der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz. Am Ende der Spracherlebnis-woche stand eine kurze Präsentation zum Tag der offenen Tür. Hier konnte man erfahren, was die Schüler erlebt und wie sie miteinander gearbeitet haben. Besonderen Applaus gab es für die kurze Talentshow.

Im Namen des Englischlehrerkollegiums möchten wir uns bei den beiden Muttersprachlern - Bert und Natasha - sowie bei Mike Meager für die wunderbare organisatorische Begleitung bedanken.




Elternseminar am 23.02.2016

Kinder wachsen in einer von Medien geprägten Welt auf. In vielen Familien gehören Tablet und Smartphone genauso dazu wie früher der Fernseher. Während sich Kinder unbefangen und neugierig in diesen Welten bewegen, sind Eltern oft verunsichert. Daher haben die Leinetalschulen zusammen mit dem smiley e.V. -ein Verein zur Förderung der Medienkompetenz- ein Elternseminar zum Thema „Kinder im Internet: online, vernetzt und überfordert?“ veranstaltet. Im Anschluss hatten die Eltern die Möglichkeit offene Fragen zu diesem Thema durch den Referenten Herrn Ralf Willius beantwortet zu bekommen.




Elternseminar

Am 13.02.2016 fand in den Leinetalschulen unser regelmäßiges Elternseminar mit dem Thema „Mein Kind versteht mich nicht“ statt. Die Physiologin Dr. Frau Renckly  hat in ihrer Präsentation über die Entwicklung der Kinder in Bezug auf  Gehirnaktivitäten einen anderthalbstündigen Vortrag gehalten. Dabei ist sie auf die Fragen eingegangen, die sie anhand einer Umfrage mit den Familien aus unserer Schule festgestellt hatte.

Im Anschluss des Programms haben die Klassenbesten, die Gewinner aus den nationalen und internationalen Wettbewerben  und die bei den sozialen Projekten ehrenamtlich engagierten Schülerinnen und Schüler ihre Auszeichnungsurkunden erhalten.




Tag der offenen Tür 2016




Was kommt nach der 10. Klasse?

Diese Frage war das Thema einer Abendveranstaltung in der Leinetalschule im Rahmen der Berufsorientierung. Es wurden je ein Vertreter der IHK, Herr Depold, der Agentur für Arbeit, Frau Ecker, und als Mentorin Frau Gläser-Krahn von der TUI Deutschland eingeladen, um den Eltern und Schülern der 10. Realschulklasse kurz vor Ende der Realschulzeit nochmals hilfreich zur Seite zu stehen.

Frau Ecker von der Agentur für Arbeit wies auf die sich ständig verbessernde Ausbildungsplatz-situation hin. Sie ging besonders darauf ein, dass man mutiger in der Berufswahl sein sollte und nicht nur die klassischen Berufe bei den Global Playern anstreben soll. Auch die Klein- & Mittelunternehmen, die besonders in Hannover und Umgebung als Hidden Champions weltweite Anerkennung besitzen, sollten bei der Findung berücksichtigt werden. Gerade diese Unternehmen bieten eine breite Palette in den 350 möglichen Aus-bildungsberufen an. Kurz wurde auf die vielfältigen Möglichkeiten der berufs-bildenden Schulen hingewiesen.
Herr Depold von der IHK wies besonders auf den sich verstärkenden Fachkräftemangel hin und führte aus, dass auch zurzeit noch Ausbildungsplätze für dieses Jahr möglich sind.

Frau Gläser-Krahn ging auf den Bewerbungsweg bei Ihrem Unternehmen, stellvertretend für Großunternehmen, ein. Sie vermittelte die gewünschten Anforderungen sehr anschaulich und einprägend. Ziel der Leinetal-schulen ist es die Schüler mit einem sehr guten Abschluss aus der Realschule zu entlassen, ihnen den Weg aufs Gymnasium zu ermöglichen, sie aber auch auf einen möglichen beruflichen Weg vorzubereiten. Es war eine sehr informative und interessante Veranstaltung und zum Gelingen trugen die drei Eingeladenen bei. Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank! (U. Simon)




Besuch des Jugendoffiziers der Bundeswehr

Der Leistungskurs Politik-Wirtschaft hatte am letzten Dienstag Besuch des Jugendoffiziers Dr. Neumann. Nach kurzer persönlicher Vorstellung über seinen bisherigen Karriereweg, stellte er den Schülern und Schülerinnen Aspekte der internationalen Sicherheits- und Friedenspolitik, in Anlehnung an den Themenbereich der 12.1, vor. Vergleichend ging er auf Machtstrukturen und Sicherheitslagen ein. Dabei wurde den Schülern/innen deutlich, dass die aktuelle Aufgabe der Bundeswehr durch unterschiedliche Missionen innere Ordnung, Wohlfahrt und Sicherheit gewährleisten sollen. Es wurden jedoch auch die Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Bündnisaufgaben angesprochen, so auch die der Vereinten Nationen bei der Schaffung und Aufrechterhaltung von Sicherheitsstrukturen. Hierbei ging Herr Dr. Neumann auf die auslösenden Faktoren der unterschiedlichsten Konflikte ein, denn nur durch Kenntnis und Bearbeitung dieser Faktoren kann an einer friedlichen Zukunft gearbeitet werden. Ein Exkurs zur Piraterie am Horn von Afrika konnte ebenso wie Darstellungen weiterer Krisengebiete zu neugierigen Fragen und Diskussionsansätzen führen. Durch diese Erweiterung der Thematik wurde deutlich, wie schwierig es ist Frieden, Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.

Auch mit seiner eigenen Meinung hielt Hauptmann Neumann nicht hinterm Berg. Er ging auch kritisch auf die ihm gestellten Fragen ein. Erfreulich war es festzustellen, dass sich die Jugendlichen intensiv an der Diskussion im Anschluss beteiligten und aus ihrem erarbeiteten Wissensfundus schöp-fen konnten. Ein sehr guter Abschluss des großen Themas zum Ende der 12.1.
(U.Simon)

 

 

 




Geschichte Austtellung Anne Frank

Im Rahmen des Semesterthemas „ Wurzeln unserer Identität: Nationalsozialismus und deutsches Selbstverständnis“ besuchte der Geschichtskurs des 11. Jahrgangs im Dezember die Ausstellung „Deine Anne, ein Mädchen schreibt Geschichte“ in Hameln. Im Zentrum dieser Ausstellung standen Anne Frank und der historische Kontext sowie die Frage „Wer sind wir?“. Große Bildwände und sorgfältig ausgewählte Zitate aus Anne Franks Tagebuch tradieren ihre Geschichte und füllten die Ausstellung mit Lebendigkeit. Dokumentiert wurden ihrer glückliche Kindheit, die schwere Zeit im Versteck in Amsterdam und die Deportation nach Auschwitz (Birkenau) sowie der Transport in das Konzentrationslager Bergen-Belsen, in dem sie kurz vor dem Kriegsende dem national-sozialistischen Holocaust zum Opfer fiel. Vertonte Bilder unterstützten die beklemmende Atmosphäre und lieferten dem Hörer hautnahe Informationen. Der „Gedankenraum“ war ein weiteres Kernstück der Ausstellung. Er symbolisierte das Versteck der Familie Frank. In dem engen und abgedunkelten Raum hatte man die Möglichkeit, realitätsgetreu in „Annes Zimmer“ zu stehen. Als letztes thematisierte die Ausstellung die Identitätsfrage. Mit verschiedenen Hörbeispielen und Diskussionsrunden wurden Fragen zur Gruppenzugehörigkeit, Diskriminierung, Identität und zu Vorurteilen behandelt. Sie aktivierten die Schüler/-innen und ermutigen zur Eigeninitiative. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dies eine gelungene und mitreißende Ausstellung war, die nicht nur durch ihre Vielschichtigkeit, sondern auch durch ihre hautnahen und lebensechten Beispiele überzeugt hat.

(Faruk Erbek 11 Gym)